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Grundinformationen

Die Stadt Spišská Nová Ves und die Umgebung

Die Stadt Spišská Nová Ves erstreckt sich im Tal des Flusses Hornád, vom Norden ist die Stadt mit den Ausläufern der Leutschauerberge, vom Süden ist sie mit dem Zips-Gemer Erzgebirge umzingelt. Auf der Fläche 66,67 km2 leben in der Gegenwart etwa 38.000 Einwohner, überwiegend slowakischer Nationalität.

Die Stadt ist der Sitz des Bezirks Spišská Nová Ves. Sie befindet sich an der Hauptbahn Košice - Bratislava mit der Verbindung mit der Tschechei und der Ukraine. Die Flugverbindung ermöglicht der internationale Flughafen Poprad – Tatry, der nahe an Spišská Nová Ves (25 km) liegt.

Attraktivität der Stadt erhöhen die Nationalparke, die sich in der Nähe von Spišská Nová Ves befinden: das Slowakische Paradies mit den Mengen wilder und wunderschöner Schluchten und Wasserfällen, der Nationalpark die Hohe Tatra mit vielen Spitzen über 2.000 M ü. d. M., der Nationalpark Pieniny mit der Schleuse des Flusses Dunajec und die Nationalnaturreservation Dreveník mit seltsamen Felsen.

Die Stadt und ihre Umgebung sind sehr anziehend und attraktiv mit dem kultur- historischen Erbe und mit der wohlerhaltenen Volksarchitektur. Auch die Umgebung von Spišská Nová Ves bietet viele kulturelle Sehenswürdigkeiten und Natursehenswürdigkeiten an. Das Dorf Spišský Štvrtok mit der Kapelle von Zápolský, das Dorf Markušovce mit dem Renaissaincekastell und Rokokopavilon Dardanely, Zipser Kapitel mit der spätromanischen Kirche, das Dorf Žehra mit dem frühromanischen Kirchlein, der mächtigste Burgkomplex im Mitteleuropa - die Zipser Burg und die alte freikönigliche Stadt Levoča (Leutschau), alle diese Denkmäler gehören zu wirklichen historischen Juwelen dieses Gebietes.

Erste schriftliche Erwähnung über die Stadt Spišská Nová Ves ist aus dem Jahr 1268, als die Stadt als Villa Nova erwähnt wurde. Die Stadt ist aber bestimmt viel älter, weil archäologische Entdeckungen, die in der Stadt und in der nächsten Umgebung gefunden wurden, aus dem 8.-ten Jahrhundert stammen.

Im 13.- ten Jahrhundert gründeten deutsche Ansiedler in der Nähe der Siedlung Villa Nova neue Ortschaft - Nova Ves (Neudorf). In der zweiten Hälfte des 13.-ten Jahrhunderts wurden beide Ortschaften zusammen verbunden und so konnte auch der slowakische Teil der Ortschaft die Begünstigungen in der Gesellschaft „Zipser Sachsen“ ausnutzen. Die Privilegien, die Karl Robert bestätigte und adaptierte, garantierten den Einwohnern von Spišská Nová Ves das Selbstverwaltungsrecht und gewisse Rechte im Justizbereich. Im Jahr 1412 verpfändete der König Sigismund die Stadt an Polen und dieses Pfand dauerte 360 Jahre bis ins Jahr 1772. Die Stadt Spišská Nová Ves konnte zusammen mit weiteren 15 Städten in der Region Zips den Schutz von ungarischen und polnischen Königen ausnutzen. Bei verschiedenen Kriegskonflikten in Europa standen diese Städte abseits und das ermöglichte ökonomische und kulturelle Entwicklung. Ökonomische Basis bildete große bewaldete Dorfflur mit reichen Fundorten an Eisen und Kupfererz. Mit dem Zipserkupfer handelte man im ganzen Europa. In dem Zusammenhang mit reichen Eisen-, Kupfer- und Silbererzfundorten gehörten zu bedeutendsten Privilegien die Rechte Erz zu suchen und zu gewinnen. Außer dieser Rechte disponierte die Stadt in der Vergangenheit auch über Handelsrecht und über Recht auf den Transport und die Warelagerung. Der Zeitraum der Entwicklung der Forderungsindustrie bedingte die Entstehung weiterer Gilden, Handwerke, Händel und voll blutiges Bürgerleben. In der Stadt war die weltberühmte Metallgießerei vom Meister Gaal.

Am 5.-ten November wurde die Stadt wieder zu Ungarn angegliedert und im Jahr 1774 wurde die Stadt die Siedlung der Provinz der 16 Zipser Städte bis zum Ende im Jahr 1876. Seit diesem Jahr hatte die Stadt  Spišská Nová Ves die Position der Bergbaustadt, wobei im 18.-ten und 19.- ten Jahrhundert mächtige Entwicklung des Hüttenwesens eintrat. Diese Faktoren beschleunigten den Aufbau der Bahn Košice- Bohumin.

Das charakteristischste Merkmal der Stadt Spišská Nová Ves ist der Linsenmarktplatz, der zu den schönsten in der Slowakei und zu den längsten in Europa gehört. Die Stadtdominante aus dem kulturellen und historischen Gesichtspunkt ist die römisch - katholische Pfarrkirche der Mariahimmelfahrt mit dem höchsten Turm in der Slowakei (87 M) aus der zweiten Hälfte des 13.- ten Jahrhunderts. Im Kirchinterieur bewahrte sich ein gotisches Kreuz mit zwei Statuen von der weltberühmten Werkstatt von Meister Paul. Auf dem Markplatz zwischen der katholischen und evangelischen Kirche steht das Rathaus, dessen Aufbau im klassizistischen Stil realisiert wurde. Daneben steht die evangelische Kirche auch im klassizistischen Stil gebaut mit dem Kreuzgrundriss aus den Jahren 1790 - 1796. Im Kirchinterieur ist das Altarbild mit Christie vom dänischen Maler Jan Jakob Stunder aus dem Jahr 1787. Gegenüber der Pfarrkirche in der nördlichen Markplatzseite ist in die Breite ein Gebäude - das Provinzhaus situiert. Sein Bestandteil ist Levočská brána (das Leutschauertor). Ursprünglich war das  Gebäude das Stadtrathaus, heute ist hier die Siedlung des Zipsermuseums.

Hier in der Nähe des Markplatzes, in der Reihebebauung von Levočská Straße befindet sich die sog. slowakische Kirche - die Kirche unbesudelter Empfängnisse von Maria Jungfrau.

Auf der Stelle, wo der Markplatz endet, steht das Sezessionsgebäude mit vier Türmchen und mächtigem Eintrittsportal aus der nördlichen Seite - Reduta, in dem Zipser Theater und das Stadtkulturzentrum siedeln. In der Gegenwart ist es vor allem für Kulturunternehmen als Konzertsaal ausgenutzt.

In der Nähe des Rathauses und vor der Pfarrkirche steht auf dem Pfeil die Immaculatastatue, die im Jahr 1724 von Konstantin Ľubomírsky gebaut wurde. Sie wurde vom Steinmetz Friedrich Horn aus Levoča verfertigt.

In der Stadt befinden sich auch weitere kulturelle Institutionen - Zipser Galerie, Zipser Bildungszentrum und auch das schon erwähnte Zipser Museum.

Das Eishockeystadion, die Sporthalle, die Fußballspielplätze, die Schwimmhalle und das Schwimmbad, die Kegelbahn, das Areal für den Reitsport und das Tennisareal ermöglichen wertvolle sportliche Ausnutzung.

Jedes Jahr werden in der Stadt  historischberühmte Zipser Ausstellungsmärkte und Zipser Märkte, die Stadtbesichtigungen mit kultur-historischen Juwelen, die Auftritte im höchsten Kirchturm in der Slowakei (87 M), die ZOO Besichtigung organisiert. In der Stadt gibt es auch das Theater für Jugend und zwei Kinos. Das Stadtkulturzentrum veranstaltet eine Menge der kultur-gesellschaftlichen Veranstaltungen, die ein Lockmittel und die Einladung in die Stadt sind.

Die Stadt Spišská Nová Ves ist oft mit der Beifügung - das Tor ins Slowakische Paradies bezeichnet. Das ist aber nur eine von vielen charakteristischen Charakterzügen dieser Stadt, die zweifellos das bedeutendste Zentrum der Region Mittelzips ist.

Grundinformationen

Stadt Spišská Nová Ves
Daten zum Tag 01. Januar 2007

 

  • Fläche: 66,7 Km2
  • Einwohneranzahl: etwa 38.000
  • Kinderkrippenanzahl: 1
  • Kindergartenanzahl: 14
  • Grundschulenanzahl: 7
  • Anzahl der Mittelfachschulen und Gymnasien: 9
  • Hochschulen:
    • Universität von Trnava, die Fakultät des Gesundheitswesens und der Sozialarbeit
    • Hochschule des Gesundheitswesens und Sozialarbeit von Sankt Alžbeta Bratislava
    • Universität Žilina - das Konsultationszentrum Spišská Nová Ves
    • Universität von Matej Bel, ökonomische Fakultät Banská Bystrica
    • Universität von Konstantin Philosoph Nitra
  • Grundkunstschulenanzahl: 1
  • Anzahl der Stadtpolizisten in der Uniform: 28
  • Anzahl der Feuerwehrmitglieder: 13
  • ZOO Fläche: 7,8 Hektar
  • Anzahl der Tiere: 60 Arten, 213 Stücke
  • Durchschnittliche Anzahl der ZOO Besucher pro Jahr: 75.000
  • Waldfläche der Stadt: 73.112.855 m2
  • Anzahl der Denkmäler: 157 Stücke
  • Grundstücke im Stadteigentum: 4.282.416 m2
  • Anzahl der Bänke: 1.822 Stücke
  • Anzahl der Kinderspielplätze: 20
  • Anzahl der Fontäne: 6 (davon 4 mit dem Trinkwasser)
  • Öffentliches Grün: 758.508 m2
  • Öffentliche Beleuchtung - die Lampenanzahl: 2. 708
  • Anzahl der Rentnerklubs: 3
  • Durchschnittliche Anzahl der Verkaufszelten während der Zipser Märkte: 500
  • Durchschnittliche Anzahl der Verkaufszelten während der Weihnachtsmärkte: 165
  • Kreiskommunikationen auf den Straßen: Letná, Mlynská, Gorkého, Elektrárenská, Školská, Duklianska, Markušovská, Teplička, Teil Radlinského - Siedlung West
  • Durchschnittliche Anzahl der Besucher der Schwimmhalle pro Jahr: 33.341
  • Durchschnittliche Anzahl der Besucher des Schwimmbads pro Jahr: 41.11
  • Durchschnittliche Anzahl der Besucher des öffentlichen Schlittschuhlaufens pro Jahr: 10.322    

Stadt registriert pro Jahr durchschnittlich:

  • 1. 100 Steuerzahler für Hunde
  • 3. 500 Steuerzahler  für Immobiliensteuer
  • 14. 000 Zahler für  Kommunalabfall
  • 35. 000 Zahlungen im Bargeld
  • 1. 500 Kronen Kredite pro einen Einwohner
  • 32. 000 Kronen des verrechnenden Wertes der Parzellen pro einen Einwohner
  • 20. 250 Kronen des Eigentums im Bestandpreis pro einen Einwohner